Amica

Nachsorgende Betreuung von geflüchteten Frauen und Kindern

Die Notwendigkeit von nachsorgender Flüchtlingsarbeit für alleinerziehende Frauen und ihre Kinder ist hoch. Deshalb bieten der Caritasverband Wuppertal/Solingen und der SkF e.V. Wuppertal im Projekt Amica ab sofort umfassende Hilfe für gewaltbelastete Frauen zum Beispiel aus Zwangsehen, die sich von ihren Ehemännern trennen oder  auf der Flucht getrennt haben.  Der Caritasverband Wuppertal/Solingen übernimmt im Projekt die unmittelbare, der SkF e.V. Wuppertal die nachsorgende Beratung, für die er seine Erfahrungen in der Beratung Alleinerziehender sowie der Arbeit mit Ehrenamtlichen nutzt.

Aufgaben des SkF e.V. Wuppertal sind
  • die Beratung, Anleitung und Unterstützung für die Integration von Kindern in geeignete Bildungseinrichtungen
  • die psychosoziale Beratung/Vermittlung von geeigneten Therapie- und Gesundheitsmaßnahmen
  • die Organisation von Schutzmaßnahmen für aktuell von Gewalt betroffenen Frauen
  • die Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von Sozialleistungen/Wohnungssuche
  • die Beratung und Coaching von Frauen zur arbeitsmarktlichen Orientierung und Integration
  • die Organisation von ehrenamtlicher Unterstützung insbesondere für Wohnungssuche
  • Erziehungs-/Orientierungshilfen. 

Flankierende Angebote:
  • Angebote für Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche des Caritasverbandes W/SG und des SkF e.V. Wuppertal
  • Projekt Partizipation Bergisches Städtedreieck
  • Treffpunkte für Alleinerziehende
  • Angebote im Fachbereich DIVA
  • Zentrum begleiteter Umgang und Partnerschafts-, Trennungs- und Scheidungsberatung
  • Projekt Schulgesundheitsassistenz und Projekt Netzwerk niedrigschwelliger Hilfen für Familien
  • Kinderschutzfachkraft
  • Stabilisierung der Gesundheit durch Vermeidung und strukturierte Bearbeitung von Überforderungssituationen
  • Integration von behinderten und nicht-behinderten Kindern und Jugendlichen ins deutsche  Bildungssystem
  • Integration von Frauen ins Bildungssystem und in den Arbeits-/Ausbildungsmarkt. 
Zielgruppe sind alleinstehende und alleinerziehende Frauen mit BüMA oder Aufenthaltsgestattung, also jene, die sich vor oder im Asylverfahren befinden.

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln des Projekts „Stärkung der verbandlichen Flüchtlingsarbeit“ des Erzbistums Köln.