Watan: Beiderseitige Entwicklung fördern

Neues Projekt zur beruflichen Integration von geflüchteten Müttern und Vätern

Im April startete der SkF e.V. Wuppertal sein neues Projekt “Watan“. Geflüchtete Mütter können hier mithilfe geschulter Mitarbeiterinnen berufliche Perspektiven entwickeln und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Wege leiten. Weil der SkF e. V. Wuppertal mit dem Projekt u.a. die gleichmäßige Entwicklung sowohl der Mütter als auch der Väter fördern und zur Verständigung der Ehepartner untereinander beitragen möchte, werden auch die Ehemänner in die Gespräche eingebunden.
Watan ist arabisch und bedeutet so viel wie “Heimat“. An dem Projekt nehmen zurzeit zehn syrische Mütter teil. Weil die Frauen sich häufig als so genannte Familienmanagerinnen sehen und wegen mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender Kinderbetreuung keine berufliche Perspektive entwickeln können, zeigen ihnen geschulte Mitarbeiterinnen Wege zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf. Ziel des Projektes ist es auch, die symmetrische Entwicklung der Eltern zu fördern, weshalb auch die Männer in die Gespräche eingebunden werden. Ihre Teilnahme gibt den Vätern zum einen die Möglichkeit, Fragen zu eigenen beruflichen Möglichkeiten zu stellen und entsprechende Schritte in die Wege zu leiten. Zum anderen tragen die gemeinsamen Gespräche zum Verständnis der Ehepartner untereinander bei.

Ansprechpartnerinnen und Kontakt:

SkF e.V. Wuppertal // Projekt Watan

Sarah Ismail, Telefon: 0202 93126-30, E-Mail: sarah.ismail@skf-wuppertal.de
Bocksledde 2, 42283 Wuppertal,

Martina Boquoi, Telefon: 0202 25257-0, martina.boquoi@skf-wuppertal.de
Bembergstraße 20, 42103 Wuppertal